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Das Schloss Fallersleben ist etwa zur gleichen Zeit wie das Gifhorner Schloss entstanden (16. Jahrhundert). Bauherr für beide Schlösser war Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg, der in jungen Jahren verstarb (mit 41 Jahren) und der hierzulande die Reformation einführte. Seine Gemahlin, die Herzogin Clara, erhielt das Fallersleber Schloss als Witwensitz und ließ es fertigstellen (1551). Sie lebte 30 Jahre in Fallersleben und hat den Ort sehr geprägt (Marktordnung 1573, Brauordnung, Münzrecht etc.). Das Schloss ist ein mittelalterlicher Fachwerkbau, der von einem Wassergraben umgeben war (Wasserburg?). In den letzten Jahren wurde das Schloss renoviert. Seit 1991 beherbergt es im 1. Stock ein Museum zur Geschichte deutscher Demokratie im 19. Jahrhundert (Hoffmann von Fallersleben-Museum). Dieses erzählt nicht nur die spannende Biographie des Dichters des Deutschlandliedes und hunderter von Kinderliedern, sondern in ansprechender z.T. spielerischer Form auch die Geschichte deutscher Dichtung und Demokratie im 19. Jahrhundert.
Im 2. Stock ist eine Gemälde-Galerie mit Bildern von Franz Hoffmann von Fallersleben untergebracht. Auffällig sind die Holzschnitzereien, Malereien und Stuckdecken im obersten Stockwerk. Im Schloß Fallersleben können heute eine Reihe von Räumen für Veranstaltungen gemietet werden.
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